Anfänge        
         
 

Ein erstes Zusammentreffen der Bandmitglieder ereignete sich im Oktober 1999. Wir kannten uns allesamt noch aus der Schule, auch wenn der Kontakt zu Lars seit einiger Zeit abgebrochen zu sein schien.

Nachdem ich Lars nach langer Zeit mal wiedertraf und wir feststellten, dass er Schlagzeug spielte und ich mich auf der Gitarre versuchte, starteten wir kurzfristig eine Gitarren-Schlagzeug-ohne-Gesang-Session. Da ich wiederum allein durch Kevin auf dieses Instrument gebracht wurde und wir bereits einige Akustik-Abende verbracht hatten, haben wir auch ihn kurzerhand für eine weitere Session gewinnen können, und hatten mit ihm einen fähigen Gitarristen und Sänger in einer Person vor Ort. Das erste Stück, was wir spielten, dürfte "rocking in the free world" von Neil Young gewesen sein. Wir nahmen uns vor, diese Treffen regelmäßig stattfinden zu lassen ...

Da die Kombination von 2 Gitarren, Schlagzeug und Gesang nicht wirklich überzeugend war, entschloss ich mich, künftig zum Bass zu greifen und meine Gitarre an den Nagel zu hängen. In dieser Formation spielen wir nun seit Anfang 2000.

Zunächst begannen wir mit dem Covern von (mehr oder weniger bekannten) Stücken. Wir einigten uns neben "rocking in the free world" auf z.B. "last kiss", "don´t dream it´s over" oder "mighty quinn". Heute zählen meist Songs von Pearl Jam zu unserem Programm.

Wir kamen jedoch relativ schnell zu der Erkenntnis, dass covern nicht alles sein kann, was Musik ausmacht, und entschlossen uns, es auf den Versuch, eigene Stücke zu erarbeiten, ankommen zu lassen. Dies war und ist zwar viel anstrengender und aufwendiger, macht jedoch ungeheuer viel Spaß, und es lohnt sich, dafür an seinen Fähigkeiten zu arbeiten.

Glücklicherweise haben alle Bandmitglieder annähernd die gleichen musikalischen Interessen, so dass es nicht viel Diskussionsbedarf über unseren Stil gab: Unsere Musik geht so in Richtung Rock / Alternative Rock ... aber wir sagen natürlich das, was alle Bands sagen: "Eigentlich passen wir in gar keine Schublade"

Nachdem wir ca. ein halbes Jahr ohne einen Namen auskommen mussten, stellte sich zwangsläufig die Frage nach einem Namen, mit dem sich alle identifizieren konnten. Wirkliche Einigkeit und Überzeugung bestand allerdings nicht, als wir uns für den Namen Casper entschieden hatten. Dies sollte sich einige Zeit später in Form einer Namensänderung bestätigen ...

Als wir zunächst 9 Stücke zusammengetragen hatten, die wir regelmäßig probten, sollten diese auf eine Demo-CD gebannt und gebrannt werden. Mit Hilfe von Larsis Schlagzeuglehrer Thomas, der uns sein Aufnahme-Equipment zur Verfügung stellte, nahmen wir die Stücke nach und nach in unserem Proberaum in einem Zeitraum von ca. 3 Wochen auf. Da wir die Instrumente und den Gesang einzeln auf 8 Spuren aufgenommen hatten, mussten diese anschließend noch abgemischt werden, was Bernd freundlicherweise für uns übernahm. Bernd mischt uns übrigens von Zeit zu Zeit auch ab, wenn es darum geht, einen Live-Auftritt zu starten.


(member 3)